Hans Kelsen, Reine Rechtslehre.

Einleitung in die rechtswissenschaftliche Problematik; Studienausgabe der 1. Aufl. 1934. Hrsg. u. eingel. v. Matthias Jestaedt

In der Erstauflage seiner "Reine[n] Rechtslehre" aus dem Jahre 1934 – zweifelsohne eine der rechtstheoretischen Schlüsselschriften des 20. Jahrhunderts – entwickelt Hans Kelsen erstmals im systematischen Zusammenhang seine einerseits das Recht von der Moral, andererseits die Norm vom Faktum konsequent scheidende Rechtstheorie. Wer auf der Höhe der Zeit über Struktur und Geltung von Recht und die Eigenart von Rechtswissenschaft, kurz: wer über das Rechtliche am Recht nachdenken will, kommt an der "Reine[n] Rechtslehre" nicht vorbei. Gleichviel, ob und inwieweit man dem ideologiekritischen Positivismus der "Wiener Schule der Rechtstheorie" zuzustimmen geneigt ist oder nicht, gibt diese erste Gesamtdarstellung von Kelsens Rechtslehre ein Reflexionsniveau vor, hinter welches der rechtstheoretische Diskurs nicht zurückfallen sollte.

Die Erstauflage der "Reine[n] Rechtslehre" (die erheblich umfangreichere 2. Auflage erschien 1960), die weltweit in rund ein Dutzend Sprachen übersetzt worden ist, wurde in deutscher Sprache mehrfach nachgedruckt, ist indes derzeit vergriffen. Sie wird hier in Gestalt einer mit einer ausführlichen Einleitung versehenen Studienausgabe vorgelegt, die am Studium des Rechts Interessierte zum Hineinlesen ermutigen und zum kritischen Nach- und Weiterdenken einladen möchte.

 

 

Detailangaben

Studienausgabe der 1. Aufl. 1934, 2008. Fadengeheftete Broschur. LXVI, 181 Seiten.

ISBN 978-3-16-149703-2 € 19.00

 

[Link zum Verlagsangebot von Mohr Siebeck]

 


 
 

 

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